An die Elbe!
Es ist schon ein ziemliches Privileg, nur wenige Gehminuten von der Elbe entfernt zu wohnen. Denn so kommt man noch häufiger dazu, einen Elbspaziergang zu machen, als die anderen Hamburger. Man kann an vielen Stellen in Hamburg eine Elbspaziergang machen, aber der Klassiker ist die Strecke zwischen Altona und Wedel, die allerdings so lang ist, dass man in der Regel nur eine Teilstrecke läuft.
Treppenviertel Blankenese
An diesem Tag im November 2011 bin ich von Blankenese nach Rissen gelaufen. Zunächst kann man einer der vielen Treppenwege durch das alte Blankenese gehen, immer abwärts der Elbe entgegen. Die Häuser in den engen Wegen in Blankenese sind beeindruckend und haben oft einen wunderbaren Blick auf die Elbe. Aber Neid gegenüber den Bewohnern kommt nicht auf, weil die Vorstellung, über die steilen Treppen seine Einkäufe nach Hause bringen zu müssen, nicht so schön ist.
Blankenese Strand
Vom Strand in Blankenese hat man einen schönen Blick auf Baursberg und Süllberg. An diesem Morgen lag der Strand verlassen und ruhig zu meinen Füßen. Links ruhte die Elbe, auf der nur ab und zu ein kleiner Kahn vorbei fuhr. In solchen Momenten fühlt es sich an der Elbe fast wie in Nordfriesland an. Der Leuchtturm von Blankenese ist weithin sichtbar. Um seinen Fuß herum gibt es ein Gerüst, auf dem man drei Ebenen empor steigen kann und von dort noch besser den Schiffen zugucken kann. Ein kleines Stück die Elbe abwärts überholt mich ein Containerschiff. Es ist leider eines eher hässlichen Kästen, die regelmäßig die Elbe befahren und so richtig groß ist es auch nicht. Trotzdem Ist es für die Spaziergänger ein Hingucker.
- Elbstrand Rissen
- Treppenviertel
- Rosenstrauch
- Der Süllberg
- Warnschild vor großen Wellen
- Fischkutter auf der Elbe
- Das Wrack vor Blankenese
- Containerschiff vor Blankenese
- Niedrigwasser
- Das Altonaer Wappen
- Das Wasserwerk
- Mauerreste an der Elbe
- Ein Ziegelstein am Elbstrand
- Die Dünen bei Rissen
- Der Rissener Leuchtturm
Wrack voraus
Vor Blankenese liegt ein Wrack, ein gesunkener Schlepper, dessen Heck bei Niedrigwasser aus dem Wasser guckt, fast herausfordernd mit den verblichen Schriftzug “HAMBURG” auf der rostigen Haut. Ich weiß nicht, warum niemand dieses Schiff geborgen hat und wundere mich, dass dieses Bild nicht häufiger zur Verdeutlichung von politischen Debatten genutzt wird.
Rissen
Vor dem alten Wasserwerk am Falkensteiner Ufer muss ich den Strand verlassen und für ein paar Hundert Meter auf der Straße gehen. Hier ist fast kein Verkehr – also kein Problem. Nach dem Wasserwerk kommt man wieder ans Wasser und schon bald ist der Rissener Leuchtturm in Sicht. Der Strand wird breiter, Dünen heben sich landeinwärts und einmal mehr komme ich mir (fast) so vor, als sei ich an der Nordsee. Für heute ist der Spaziergang beendet. Über die Wittenbergener Heide geht es zum S-Bahnhof Rissen und dann zurück nach Altona.
Schlagworte: Blankenese, Elbe, Rissen, Spaziergang, Strand






















